FFT aus nicht äquidistanter Zeitreihe

  • Hallo!


    Ich habe eine nicht äquidistante Zeitreihe von Beschleunigungsmessungen eines Messmastes vorliegen. Sprich, die Daten werden nicht nach einer festen Abstastfrequenz geloggt.
    Die Werte hier sind frei erfunden... Die wahre Datenreihe geht noch um einige Einträge weiter... Dies soll hier nur zur Ansicht dienen wie die Zeitreihe ungefähr ausschaut!


    Mache ich nun damit eine FFT, kommen nicht die erwarteten Frequenzen raus. teilweise ist die Grundfrequenz (die ich erwarte) um den Faktor 10 nach hinten verschoben.

    Nun meine Frage: Kann es was mit der nicht äquidistanten Zeitreihe zu tun haben, oder liegt der Fehler anderswo?


    Danke schonmal!


    t (s) Beschleunigungswerte (m/s^2)
    0 0,02
    0,2 0,4
    0,5 0,03
    0,9 0,6
    1 0,01
    1,2 0,03
    1,6 0,8
    1,8 0,33
    2 0,4
  • Mich würde folgendes interessieren:
    1) Wie lang ist dein Datensatz?
    2) Wie wendest du die FFT auf den xy-Datensatz an?
    3) Und welche FFT-Funktion verwendest du? (fft, spec, AmpSpectrumRMS, ..)


    Bei mir erhalte ich immer nur die Meldung, dass der Datentyp nicht korrekt ist.
    Sprich: m.E. erwartet die FFT einen äquvidistanten Datensatz.

  • Rein von der Logik wird es auch schwer ein "vernünftiges" Ergebnis zu erzielen.
    Ein nicht äquivdistanter Datensatz (hier nur Zeitstempel) wäre auch:
    0, 1, 2, 3, ... 99, 500, 10000, 10001, 10002, ... 10099, 50000, 60000, 990000,
    Sprich, mit mehreren Sprüngen.
    Was aber zwischen den großen Zeitlichen Sprüngen passiert, das weiß doch keiner.
    Man müsste es also interpolieren. Aber wie? Es könnte ja ein Polynom n.-ter Ordnung dazwischen liegen, oder das Signal war da nur auf einem Pegel, oder oder oder.


    Selbst wenn die FFT dort zu berechnen wäre, wäre deren Interpreation fragwürdig. (Meine Meinung).
    Die FFT lebt ja von periodischen Signalen, daher ist ein langer Signalausschnitt für die Frequenzauflösung hilfreich.


    Es bestünde die Möglichkeit aus dem nicht-äquvidistanten Signal durch Interpolation ein äquivdistantes zu machen. Hier muss aber ggf. eine Fehleranalyse gemacht werden bzw. garantiert werden, dass die Abweichung vom Originalsignal nicht signifikant ist.